Montag, 30. Januar 2012

Erklärung…

Apps- Unterschiede und Aufbau

App- die Kurzform für "Application", Anwendung
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Apps für Smartphones und Web Apps:

Apps für Smartphones

Apps sind zusätzliche Funktionen, die durch eine bestimmte Software auf einem Smartphone installiert werden kann. Für Googles Betriebssystem Android wächst die Anzahl verfügbarer Apps schon schneller, als für Apples iOS. Man unterscheidet zwischen einer Iphone App und einer Androide App.



Native Apps werden speziell für ein Betriebssystem, z.B. iOS programmiert und laufen dann ausschließlich auf iOS Geräten, also iPhone und iPad. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Schnittstellen zu Hardware einheitlich funktionieren und die Ressourcen des Geräts optimal genutzt werden.


Für welche Anwendungen eigenen sich native Apps?

Apps, die Gerätehardware extensiv nutzen wie ortsabhängige Dienste, Spiele mit Nutzung des Gyroskops, Apps die andere Bereiche des Smartphones nutzen, wie etwa Adressbücher oder Telefonfunktion

3D Spiele sind aufgrund der mangelnden Möglichkeiten der dreidimensionalen Programmierung mit HTML/JavaScript
fast nur als natives App umzusetzen

Wenn Push-Nachrichten, die der Benutzer auch dann erhält, wenn das App nur im Hintergrund aktiv ist, versendet werden müssen

Dienste, bei denen es darauf ankommt, dass sie extrem schnell und unkompliziert starten, weil Sie von der Zielgruppte häufig genutzt werden (Chats, Börsenticker etc).


Vorteile nativer Apps

Native Apps sind für ein bestimmtes Betriebssystem optimiert und daher für komplexe und/oder rechenintensive Apps die sicherere Wahl

Gerätehardware wie GPS, Kamera und Beschleunigungssensor können i.d.R. nur von nativen Apps genutzt werden

Native Apps speichern ihre Daten dauerhaft auf dem Smartphone und sind daher schneller und unabhängig von einer Netzwerkverbindung

•Vertrieb: die App Stores sind bekannte Bezugsquellen für Apps. Der Aufwand für den Vertrieb; insbesondere den Verkauf von nativen Apps ist daher geringer
Gute native Apps profitieren von guten Bewertungen in den App Stores und werden daraufhin häufiger gekauft

Die Installation ist einfach und das App wird danach als Icon auf dem Home-Screen präsentiert
Vermarktung: erfolgreiche native Apps, erscheinen in den App Stores in den Top-Listen und können damit sehr hohe Downloadzahlen erreichen.
Der Weg bis zur Top-Liste ist jedoch weit und vom App-Store unabhängig.


Web Apps

Als Web-Apps oder Web Applications werden alle Anwendungen bezeichnet, die einen Browser zur Ausführung benötigen. Bei der Programmierung von Web-Apps gilt folglich die einheitliche HTML-Spezifikation der
W3C
(Institutionen, die international gültige Web-Standards erstellt).
Ein einmal programmierter Code einer Web-App kann deshalb viele Bereiche ansprechen, da beinahe jeder PC, Laptop und jedes Smartphone über einen Browser und den notwendigen Internetanschluss verfügt. Die Portierung einer Anwendung für verschiedene Betriebssysteme und Endgeräte entfällt, da der Browser die Mittlerfunktion zwischen dem Betriebssystem zu AJAX Nachrichten war es möglich Web-Apps mit beinahe allen Funktionen auszustatten, über die auch Desktop-Anwendungen verfügen. Der Informationsaustausch zwischen Server und Client in Echtzeit ohne Nachladen der HTML-Seite wurde möglich.


Für welche Anwendungen sind Web Apps besser?

Wenn bereits eine (professionelle) Website oder Online-Shop besteht, der für mobile Endgeräte zugänglich gemacht werden soll, ist das Web App vorzuziehen, da es darauf ankommt die Nutzer aller Betriebssyteme zu überschaubaren Kosten zu bedienen

Produktpräsentationen, kurzzeitige Events, Gags und alles was mit kurzer Lebensdauer dennoch einfach verbreitet werden soll

Special Interest Themen: brauchen den Zugang zu einem möglichst breiten Publikum zu geringen kosten: hier punkten Web Apps auch aufgrund der schnelleren Marktreife und leichteren Problembehebung
Vorteile von Web Apps
Web Apps funktionieren mit allen Betriebssystemen und auf allen Smartphones - man erreicht daher mit weniger Kosten mehr potentielle Nutzer
Die Entwicklung einer Web App ist in der Regel günstiger als die Entwicklung einer nativen App für ein einziges Betriebssystem

Web Apps können in Sekundenschnelle veröffentlicht und aktualisiert werden und müssen keinen langwierigen Zulassungsprozess durchlaufen. Diese kann insbesondere bei Apple viele Tage dauern und damit insbesondere bei dringenden Updates für Frust sorgen

Die Provision in Höhe von üblicherweise 30% an den Betreiber des App Stores entfällt beim eigenen Vertrieb

Vorausschauend programmierte Web Apps können in native Apps umgewandelt werden und damit kostengünstig die Vorteile von nativen Apps erzielen

Funktionserweiterungen mit Apps

Die Bezeichnung App wird auch für Funktionserweiterungen verwendet, die sich der Nutzer in der Regel für sein persönliches Konto, installieren kann. In der Praxis wird dabei meist eine zusätzliche Java-Script-Bibliothek verlinkt und geladen. Zusätzliche Menüpunkte werden dann in das Kundenmenü aufgenommen.
Unternehmen z.B. Xing bieten derartige Apps an. Da es sich bei den Anwendungen zum Teil um recht aufwändige Softwarebausteine handelt, ist es durch die individuelle Selektion relevanter Applications möglich, die Ladezeit der Seiten gering zu halten und trotzdem zusätzliche Features z.B. Slideshows zu ermöglichen.


Ikiosk App vom Axel Springer Verlag

Mit der iKiosk App können man Zeitungen und Zeitschriften bequem, günstig und immer aktuell auf dem iPad lesen.

Die Handhabung ist einfach, man kann Artikel einer Zeitung wie im alltäglichen Gebrauch, nun am Ipad lesen (einfaches zoomen, weiterblättern per Fingergeste) und einmal heruntergelassene Titel können auch offline gelesen werden.
Sobald die App installiert wurde, ist es möglich diese 4 Wochen gratis und unverbindlich zu testen. Nach der Testphase kann man sich für oder gegen verschiedene Abonnements entscheiden. iKiosk bietet u.a. Titel wie Bild am Sonntag, Hamburger Abendblatt, Rolling Stone, TV Digital, Welt am Sonntag, etc.